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Wissenschaft

Wege zum digitalen Papsttum

Der Vatikan im Wandel medialer Öffentlichkeit

von Mariano Barbato (Hg.), Melanie Barbato (Hg.), Johannes Löffler (Hg.).

Das Papsttum hält sich stabil im Strukturwandel der Öffentlichkeit. Seine Fähigkeit, Innovationen der Medienlandschaft aufzugreifen, setzt es dabei ein, um moralische Leitlinien für politisches Handeln und eigene Machtansprüche zu formulieren. Dieser interdisziplinäre Band zeigt, welche Kommunikationsstrategien der Vatikan nutzt, um den Papst im Zusammenspiel von Text und Bild als politischen Akteur zu inszenieren, und wie diese medial aufgegriffen und verwandelt werden.

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Wissenschaft

Revisionen

Der Anteil des deutschen Parlamentarismus am transatlantischen Zerwürfnis

von Ulrich Schuster.

Die transatlantische Sicherheitsgemeinschaft hat Risse bekommen. Ulrich Schuster geht der Frage nach, welchen Anteil die deutsche Politik daran hat. Dabei zeigt sich, dass in Deutschland seit dem Ende der 1990er-Jahre das Verständnis eines westlich-liberalen Wertefundaments an Zuspruch verloren hat. Es wurde vom Konzept der "Zivilmacht " und durch die Semantik der selbstbewussten Nation ersetzt. Verweisen diese Revisionen auf eine nationale Hybris in der deutschen Außenpolitik? Die Studie kann in dieser Hinsicht beruhigen: Sicherheitspolitische Vorstellungen blieben an Interessen gebunden, damit kalkulierbar und bündnisfähig.

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Wissenschaft

Multipolarity

The promise of disharmony

von Peter W. Schulze (Hg.).

Wir leben in einer Übergangszeit: Die unipolare Weltordnung unter hegemonialer Durchsetzungskraft der USA weicht einer multipolaren Ordnung. Diese neue Ordnung verfügt weder über einen umfassenden gesellschaftspolitischen Konsens noch basiert sie auf gefestigten Institutionen. Sie ist weitestgehend durch partikulare Interessen bestimmt. Deshalb müssen wir annehmen, dass sie kaum in der Lage sein wird, territoriale Sicherheit und friedliche Entwicklungsmöglichkeiten zu gewährleisten. In diesem Prozess scheint die Europäische Union, aber - mit Einschränkungen - auch Russland, zwischen China und die USA zu geraten.

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Wissenschaft

Formierte Zivilgesellschaft

Zum Korporatismus in Deutschland 1945 und 1989

von Carsta Langner.

Kaum ein Staat hat ein derartig enges Verhältnis zu Verbänden wie Deutschland. Anhand der Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege werden in dieser Studie die Interessen, Ideen und institutionellen Rahmenbedingungen des Korporatismus in Deutschland exemplarisch untersucht. Wie ist der kartellförmige Zusammenschluss von lediglich sechs Spitzenverbänden und deren Inkorporierung in das politische System erklärbar? Letztlich zeigt die Autorin, wie der deutsche Korporatismus vor allem über die ökonomische Rationalität erklärt werden muss. Einen besonderen Ausdruck findet diese in einer Formierung der sogenannten Zivilgesellschaft.

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Wissenschaft

Knowledge, Normativity and Power in Academia

Critical Interventions

von Aisha-Nusrat Ahmad (Hg.), Maik Fielitz (Hg.), Johanna Leinius (Hg.), Gianna Magdalena Schlichte (Hg.).

Wissenschaft ist zwangsläufig Teil der bestehenden Ordnung. Dennoch bieten sich Räume des Widerstands. Aber wie ist die Beziehung zwischen Wissen, Normativität und Macht in der Wissenschaft ausgestaltet? Neben der kritischen Analyse der Machtbeziehungen im akademischen Alltag liegt ein weiterer Fokus des Bandes auf künstlerischen Formen der Wissensproduktion, die danach streben, mit den gängigen wissenschaftlichen Ausdrucksformen zu brechen.

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Wissenschaft

Demokratie und Demokratieschutz

Zum Umgang mit einem Dilemma

von Sabrina Engelmann.

Es ist nicht selbstverständlich, dass Demokratien stabil bleiben und überleben. Das zeigt nicht nur ein Blick in die Geschichte, auch die autoritären Entwicklungen der Gegenwart führen uns das immer wieder neu vor Augen. Letztlich stehen Demokratien vor dem Dilemma, dass sie mit demokratischen Mitteln - nämlich durch die Partizipationsmöglichkeiten jedes Einzelnen - abgeschafft werden können. Doch auch von den Gegenmaßnahmen zum Schutz der Demokratie können Gefahren ausgehen. Sabrina Engelmann verfolgt in diesem Buch die brisante Frage, wie sich Demokratien legitim schützen können, und untersucht kritisch, wie Demokratieschutz gerechtfertigt wird.

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Wissenschaft

Usurpation und Autorisierung

Konstituierende Gewalt im globalen Zeitalter

von Markus Patberg.

Der politische Raum jenseits des Staates ist in den vergangenen Jahrzehnten zum Schauplatz folgenreicher Prozesse der Verfassungsbildung geworden. Markus Patberg argumentiert, dass der globale Konstitutionalismus mit Problemen der Usurpation einhergeht. Diese können überhaupt erst erkannt und einer Lösung zugeführt werden, wenn man die Kategorie der verfassunggebenden Gewalt für die suprastaatliche Ebene neu entwickelt. Im Zentrum seiner Studie steht die Frage, wie ein legitimer Modus der Autorisierung konstitutioneller Normsetzung aussehen könnte.

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Wissenschaft

Theorizing Global Order

The International, Culture and Governance

von Gunther Hellmann (Hg.).

Die Theoretisierung internationaler Beziehungen setzte immer schon ein Verständnis des Gegenstandsbereichs voraus, über den reflektiert wird - etwa das "Internationale" und "Globale" oder Kategorien wie "Beziehungen" und "System". Obwohl "Ordnung" eine zentrale Kategorie sowohl des politischen Diskurses als auch der Disziplin der Internationalen Beziehungen ist, wird das Konzept erstaunlich wenig theoretisiert. Dieser Band bietet divergierende zeitgenössische Perspektiven darauf, wie globale Ordnung theoretisch gefasst werden kann.

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Wissenschaft

Verwaltungsdesaster

Von der Loveparade bis zu den NSU-Ermittlungen

von Wolfgang Seibel, Kevin Klamann, Hannah Treis, unter Mitarbeit von Timo Wenzel.

Professionell scheitern: Wenn Verwaltung zum Desaster wird

 

Bürgerinnen und Bürger demokratischer Rechtsstaaten vertrauen darauf, dass der Staat Gefahren für Leib und Leben rechtzeitig erkennt und abwendet. Versagen Staat und Verwaltung vor dieser Aufgabe, kommt es auf rigorose Ursachenanalyse und die Abschätzung allgemeiner Risikofaktoren an. Dem widmet sich dieses Buch am Beispiel von vier spektakulären Fällen. Es geht um den Einsturz der Eissporthalle in Bad Reichenhall 2006, die Loveparade- Katastrophe in Duisburg 2010, das Versagen der Hamburger Jugendbehörden bei der tödlichen Misshandlung eines Kindes 2013 und das Unvermögen der Polizei bei der Fahndung nach den NSU-Mördern in den Jahren 2000 bis 2007. Keine dieser Tragödien, so die Autoren, war unabwendbar, alle beruhten auf Fehleinschätzungen erkennbarer Risiken, die aufgrund von Kosteneinsparungen, Konfliktvermeidung, geringer Widerstandsfähigkeit möglicher Betroffener oder der Politisierung von Fachfragen vernachlässigt wurden. Das Buch verbindet diese Fallanalysen mit einem Plädoyer für eine neue Verantwortungsethik in der Verwaltung.

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Wissenschaft

Die soziale Konstruktion organisierter Interessen

Gewerkschaftliche Positionsbildung auf europäischer Ebene

von Martin Seeliger.

Können nationale Gewerkschaften im Zuge der europäischen Integration gemeinsame politische Positionen entwickeln? Martin Seeliger untersucht diese Frage anhand der wichtigsten Felder europäischer Tarifpolitik. Die Antwort fällt ambivalent aus: Starke Diskrepanzen zwischen den nationalen Gewerkschaften, aber auch in der Vertikalen des Mehrebenensystems europäischer Arbeitsbeziehungen, machen "die soziale Konstruktion organisierter Interessen" in der Europäischen Union zu einer großen Herausforderung, die die Entstehung eines sozialen Europas in weite Ferne rückt.

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