Wissenschaft

Infrastrukturen als soziale Ordnungsdienste

Infrastrukturen als soziale Ordnungsdienste

Ein Beitrag zur Gesellschaftsdiagnose

Wissenschaft

Infrastrukturen als soziale Ordnungsdienste

Ein Beitrag zur Gesellschaftsdiagnose

Stimmen zum Buch
Dirk van Laak, Soziopolis, 07.07.2020
Das Buch von Eva Barlösius ist äußerst anregend. […] Hier [wird] ein wichtiger und empirisch gesättigter Beitrag geleistet, um die oft unbewusst bleibenden und latent wirkenden Infrastrukturen unserer Gesellschaft analytisch ernst zu nehmen.
Alexander Bogner, Kölner Zeitschrift für Soziologie, 2020 (72)
Die Autorin betreibt in ihrer großangelegten empirischen Studie eine gründliche Soziologisierung des mittlerweile allgegenwärtigen, aber recht unscharfen Infrastrukturbegriffs und auf dieser Grundlage eine empirische Substanzialisierung der von ihr präferierten Beschreibungsform der Gegenwartsgesellschaft (›Wissensgesellschaft‹).
Über das Buch

Kioske, Bankautomaten, Versicherungen, Ökosysteme und sogar Denkmuster: Gegenwärtig wird alles Mögliche zur Infrastruktur erklärt. Dieses Buch fragt, welche gesellschaftliche Transformation sich darin äußert; denn das Regime der Infrastrukturen ist darauf ausgelegt, eine bestimmte sozial-räumliche Ordnung zu realisieren. Wenn Infrastrukturen als soziale Ordnungsdienste fungieren, dann eignen sie sich, so die These dieses Buches, zur Gesellschaftsdiagnose. Anhand von vier Fallstudien – der Verdörflichung von Infrastrukturen, der Temporalisierung von Entfernungen, dem Wandel der Staatsaufgaben und der Infrastrukturierung von Forschung – untersucht Eva Barlösius, was Infrastrukturen gesellschaftlich leisten. Und sie diskutiert, warum für die Wissensgesellschaft ein infrastrukturelles Regime notwendig ist, das sich von dem der wohlfahrtsstaatlichen Industriegesellschaft unterscheidet.

Stimmen zum Buch
Dirk van Laak, Soziopolis, 07.07.2020

Das Buch von Eva Barlösius ist äußerst anregend. […] Hier [wird] ein wichtiger und empirisch gesättigter Beitrag geleistet, um die oft unbewusst bleibenden und latent wirkenden Infrastrukturen unserer Gesellschaft analytisch ernst zu nehmen.

Alexander Bogner, Kölner Zeitschrift für Soziologie, 2020 (72)

Die Autorin betreibt in ihrer großangelegten empirischen Studie eine gründliche Soziologisierung des mittlerweile allgegenwärtigen, aber recht unscharfen Infrastrukturbegriffs und auf dieser Grundlage eine empirische Substanzialisierung der von ihr präferierten Beschreibungsform der Gegenwartsgesellschaft (›Wissensgesellschaft‹).

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