polar – Die Zeitschrift

polar ist ein Halbjahresmagazin zu Politik, Kultur, Theorie und Alltag. Hier diskutiert, wer sich sonst gerne aus dem Weg geht: Politiker und Philosophen, Soziologen und Filmemacher, Ökonomen und Schriftsteller, Historiker und Kulturtheoretiker. polar bringt Polarität in Theorie und Alltag, in Kulturwelt, Universität, politische Organisation und an die Küchentische. Anstöße und Analysen finden sich in Essays, Interviews, Reportagen und Kolumnen. Künstlerische Beiträge sprechen bei polar ein entscheidendes Wort mit.

polar erscheint in zwei Ausgaben pro Jahr, im April und im September, im Campus Verlag.

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14,00 € inkl. Mwst.
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polar 23: Auf Los

Ende und Anfang

von polarkreis e.V. (Hg.).

Ein Gefühl greift um sich, dass die Welt, wie wir sie kannten, zu Ende geht. Die liberalen Gesellschaften sind mit einem neuen Populismus konfrontiert. Mauern und Zäune wachsen wieder. Die Zukunft Europas steht auf dem Spiel. Dieses Gefühl einer "Endzeit " ist für alle ein Schock, die glaubten, die demokratischen, kulturellen und sozialen Errungenschaften seien sicher. Die neue Ausgabe von "polar" handelt "Von den Enden" - biografisch-individuell und historisch. Gleichzeitig wollen wir die Chancen und Möglichkeiten herausstellen, die im Neustart liegen. Ein Heft über die Zuversicht und den Mut, den wir brauchen, um den Schrecken in Kraft zu verwandeln, für eine gestärkte Demokratie, ein gestärktes Zusammenleben, ein gestärktes Europa.

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polar 22: Zukunft der Öffentlichkeit

In der Blase

von polarkreis e.V. (Hg.).

"polar" befasst sich im neuen Heft mit der Zukunft der Räume, die wir als "öffentlich" bezeichnen: mit den Orten, an denen unterschiedliche soziale Gruppen und Weltanschauungen aufeinandertreffen. In den Blick kommt dabei der digitale Raum des Netzes, in dem die Filter Bubble der Algorithmen unsere Aufmerksamkeit lenkt. Zugleich ist in dessen Anonymität ein Raum für Propaganda wie für blanken Hass entstanden - es findet eine extreme Polarisierung der politischen Diskurse statt. Hinzu kommt eine massive Gefährdung analoger Räume, die bislang der sozialen Begegnung dienten. Vor diesem Hintergrund fragt "polar" auch nach dem Zustand einer europäischen Öffentlichkeit in ihrer Verzahnung mit den nationalen Politiken und ihren je speziellen Interessen und Perspektiven.

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polar 21: Gegen die Angst

Wohin?

von polarkreis e.V. (Hg.).

In Deutschland geht die Angst um. Obwohl es den Menschen hier vergleichsweise gut geht, scheint sie sich immer weiter auszubreiten: Angst vor dem Abstieg, Angst vor den Flüchtlingen, Angst vor dem Terrorismus. Sicherlich hat die wachsende Angst auch etwas mit den Ohnmachtsgefühlen in einer entgrenzten Welt zu tun, der man sich ausgeliefert fühlt. So neigen viele Menschen dazu, sich abzuschotten. Selbst die gut abgesicherte Mittelschicht entdeckt eine Sorge nach der anderen. Doch welche Angst bleibt eigentlich denjenigen, die am unteren Rand der Gesellschaft gefangen sind? Das neue Heft von "polar" fragt, woher die Angst kommt und wie wir ihr begegnen sollen. Ein Fortschrittsoptimismus, der nach wie vor gute Gründe auf seiner Seite hat, kann uns helfen.

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polar 20: Expertokratie

In Wahrheit

von polarkreis e.V. (Hg.).

Politik scheint immer mehr eine Sache der Politikberatung zu werden. Kommissionen werden gebildet, Fachbeiräte gegründet. Wissenschaftler und Sachverständige sollen Konzepte liefern und Richtungen vorgeben. Und auch die Bürger selbst verstehen ihr politisches Engagement oft als das von Experten. Während in den früheren Protestbewegungen der Bundesrepublik der Typ des Sozialwissenschaftlers das Bild beherrschte, sind es heute Ingenieure und Naturwissenschaftler. Leben wir in einer Expertokratie? polar 20 fragt nach dem Verhältnis von Politik, Wissenschaft und Wahrheit in unserer Demokratie. Welche politische Rolle spielt wissenschaftliche Beratung, spielen wissenschaftliche Ansprüche auf Wahrheit und Richtigkeit? Und wie können wir der expertokratischen Gefahr begegnen? Denn ist die Wahrheit nicht auch ein Ergebnis im demokratischen Diskurs? Ein Heft zu einer entscheidenden Frage unseres Verständnisses vom Politischen.

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