Wissenschaft

Europa nach dem Großen Krieg

Europa nach dem Großen Krieg

Die Krise der Demokratie in der Zwischenkriegszeit 1918-1938

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Europa nach dem Großen Krieg

Die Krise der Demokratie in der Zwischenkriegszeit 1918-1938

Stimmen zum Buch
Klaus Leesch, Kurt-Tucholsky-Gesellschaft, 04.08.2016
Ein lesenswertes Buch, das gerade in dieser durch territoriale, ethnische und religiöse Konflikte und Kriege, große Migrationsbewegungen und internationalen Terrorismus gekennzeichnete Zeit nachdenkenswerte Informationen bietet.
Cord Aschenbrenner, Neue Zürcher Zeitung, 21.09.2016
Empfehlen möchte man [Boris Barths] kluges Buch allein schon deshalb, weil Flucht, Vertreibung und Demokratieskepsis wieder eine so grosse Rolle im heutigen Europa spielen.
Gunther Mai, H-Soz-Kult, 07.10.2016
Der Titel ist Programm: Das Buch will keine Gesamtdarstellung der Zwischenkriegszeit sein, sondern konzentriert sich auf die ›Krise der Demokratie‹ im Gefolge des Ersten Weltkriegs, nicht auf die Praxis der Diktaturen an der Macht. […] Die einzelnen Kapitel sind differenziert und belesen, vor allem auch gut lesbar, und jeweils mit einem Fazit versehen.
Über das Buch
Vom Scheitern der Demokratie nach 1918

Am Ende des Ersten Weltkriegs schien sich in ganz Europa die Demokratie als Staatsform durchgesetzt zu haben. Doch die neuen Systeme hatten keinen Bestand: Die Machtübernahme des Faschismus in Italien (1922) und der Untergang der Weimarer Republik durch die Machtergreifung« des Nationalsozialismus in Deutschland (1933) stellten nur die spektakulärsten Beispiele für den Kollaps parlamentarischer Regierungsformen dar. So existierte in Mittel- und Osteuropa kurz vor Beginn des Zweiten Weltkriegs mit der Tschechoslowakei nur noch ein einziger demokratischer Staat!
Boris Barth untersucht die tieferen Ursachen, die zum Niedergang der europäischen Demokratien in der Zwischenkriegszeit führten. Seine Darstellung folgt dabei nicht den Nationalgeschichten einzelner Länder, sondern ist problemorientiert angelegt und umfasst alle wichtigen Themenfelder der Zwischenkriegszeit – vom Versailler Vertrag über den Revisionismus und die Gewalterfahrungen des Ersten Weltkriegs bis hin zur Weltwirtschaftskrise.
Stimmen zum Buch
Klaus Leesch, Kurt-Tucholsky-Gesellschaft, 04.08.2016

Ein lesenswertes Buch, das gerade in dieser durch territoriale, ethnische und religiöse Konflikte und Kriege, große Migrationsbewegungen und internationalen Terrorismus gekennzeichnete Zeit nachdenkenswerte Informationen bietet.

Cord Aschenbrenner, Neue Zürcher Zeitung, 21.09.2016

Empfehlen möchte man [Boris Barths] kluges Buch allein schon deshalb, weil Flucht, Vertreibung und Demokratieskepsis wieder eine so grosse Rolle im heutigen Europa spielen.

Gunther Mai, H-Soz-Kult, 07.10.2016

Der Titel ist Programm: Das Buch will keine Gesamtdarstellung der Zwischenkriegszeit sein, sondern konzentriert sich auf die ›Krise der Demokratie‹ im Gefolge des Ersten Weltkriegs, nicht auf die Praxis der Diktaturen an der Macht. […] Die einzelnen Kapitel sind differenziert und belesen, vor allem auch gut lesbar, und jeweils mit einem Fazit versehen.

Thomas Gerhards, Zeitschrift für Geschichtswissenschaft, 03.07.2017

Der Band belegt an zentralen Punkten im europäischen Zusammenhang, dass es die Schwäche der Demokratie war, die ihren Niedergang in der Hauptsache möglich machte, nicht die Stärke ihrer Gegner. Dies in Erinnerung zu rufen macht eine der vielen Stärken der Studie aus, ohne dass schiefe Analogien zum heutigen Geschehen abgeleitet werden.

Volker Köhler, Jahrbuch zur Liberalismus-Forschung, 01.08.2016

Das Buch [ist] als meisterlich recherchiertes und kondensiertes Kompendium über die gedeutete und wahrgenommene Krisenhaftigkeit der Zwischenkriegszeit gerade deshalb zu empfehlen, weil es den europäischen Blick in den besten Momenten der Studie ausgesprochen gewinnbringend einsetzen kann und neue Impulse für eine europäische, vergleichende wie transnationale Geschichtsschreibung der Zwischenkriegszeit anzubieten mag.

Martin Albers, Der Tagesspiegel, 13.04.2016

Anrechnen muss man dem Autor, dass er nicht nur den aktuellen Forschungsstand zum Nationalsozialismus und italienischen Faschismus berücksichtigt, sondern ganz Europa in den Blick nimmt – vom Baltikum bis Portugal. So entsteht ein beeindruckendes Panorama des Kontinents zwischen den Weltkriegen.

Tilmann Gempp-Friedrich, Das Argument, 15.08.2017

Die Studie ist eine kenntnisreiche Überblicksdarstellung mit ideengeschichtlicher Ausrichtung, die den meist enger gefassten Rahmen ›Westeuropa‹ überwindet und auch sonst randständig behandelte Staaten wie Rumänien und auch Albanien einen Platz einräumt.

Wolfgang Taus, wolfgang-taus-com, 18.03.2016

Höchst lesenswert.

Andreas Müller, Darmstädter Echo, 16.07.2016

In diesem Buch gelingt es dem Konstanzer Historiker Boris Barth sehr gut, die von ihm dargestellten zwanzig Jahre zwischen dem Ersten und dem Zweiten Weltkrieg in allen Facetten internationaler, globaler, politischer, wirtschaftlicher, kultureller Zusammenhänge zu analysieren – und seine Erkenntnisse ganz unaufgeregt für sich selbst sprechen zu lassen.

Gottfried Niedhart, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 26.10.2016

[Ein] im Lichte gegenwärtiger Problemlagen anregendes Werk.

Chris Helmecke, Militärgeschichte - Zeitschrift für historische Bildung, 06.02.2017

Barths Werk vereint mehrere Vorteile für die Leser: Die knapp gehaltene Überblicksdarstellung findet das richtige Maß zwischen thematischer sowie räumlicher Weite der Darstellung und einer dennoch analytischen Tiefe. Dazu ist es noch leicht verständlich geschrieben. Ob die Krise wirklich so hoffnungslos war, wie beschrieben, davon können sich die Leser in einer kurzweiligen Lektüre selbst überzeugen.

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