Abraham Sutzkever

Abraham Sutzkever

Abraham Sutzkever, 1913 geboren, war während des Zweiten Weltkriegs im Wilnaer Ghetto im Widerstand aktiv. Nach der Flucht aus dem Ghetto, kurz vor dessen Liquidierung, wurde er 1944 vom Jüdischen Antifaschistischen Komitee nach Moskau ausgeflogen. Er sagte 1946 als Zeuge bei den Nürnberger Prozessen aus und floh im Jahr darauf vor den stalinistischen Säuberungsprozessen nach Palästina, wo er die Literaturzeitschrift »Di goldene kejt« (»Die goldene Kette«) herausgab. Heute lebt Abraham Sutzkever 95-jährig in Tel Aviv.

Titel des Autors

Hardcover gebunden
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Wissenschaft

Geh über Wörter wie über ein Minenfeld

Lyrik und Prosa

von Abraham Sutzkever, Renate Heuer (Hg.).

Mit einer Einleitung von Heather Valencia

 

Abraham Sutzkever zählt zu den bedeutendsten Dichtern der jiddischen Literatur. Die Shoa, der er selbst nur knapp entkam, ist der zentrale Bezugspunkt seines Werkes, das zugleich große literarische Eigenständigkeit besitzt. Es wurde in mehr als ein Dutzend Sprachen übersetzt, in Deutschland ist es bislang jedoch nahezu unbekannt. Dieses außergewöhnliche Buch führt in Leben und Werk Sutzkevers ein und stellt eine große Auswahl seiner Gedichte und Prosastücke in deutscher Übersetzung vor.

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