Bénédicte Zimmermann

Bénédicte Zimmermann

Bénédicte Zimmermann ist außerordentliche Professorin für Soziologie an der École des Hautes Études en Sciences Sociales in Paris.

Titel des Autors

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Wissenschaft

Ein soziales Europa als Herausforderung. L'Europe sociale en question

Von der Harmonisierung zur Koordination sozialpolitischer Kategorien. De l'harmonisation à la coordination des catégories d'action publique

von Karim Fertikh (Hg.), Heike Wieters (Hg.), Bénédicte Zimmermann (Hg.).

Wie ist es um das Soziale Europa bestellt? Im Fokus dieses Bandes stehen Versuche, Europa als sozialen Raum zu vermessen. Die Beiträge fragen danach, wie Wissen über Europa entsteht und zwischen den Akteuren zirkuliert, wie transnationale Netzwerke Forderungen formulieren und sozialpolitische Programme verwirklicht werden. Es geht also um die Entstehung europäischer Politikprozesse und deren Umsetzung in konkrete Handlungskategorien - auch jenseits modellhafter Begriffe wie Mehrebenenpolitik.

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Wissenschaft

Arbeitslosigkeit in Deutschland

Zur Entstehung einer sozialen Kategorie

von Bénédicte Zimmermann.

Arbeitslosigkeit gibt es als Begriff und als sozialen Status erst seit dem Ende des 19. Jahrhunderts. Zuvor hatte man ein paar Wochen Arbeit, dann wieder nicht, wer arm war, verdingte sich als Saisonarbeiter. Erst mit Industrialisierung und Bevölkerungswachstum und der damit einhergehenden Sorge des Bürgertums angesichts eines wachsenden Proletariats ergab sich staatlicher und politischer Handlungsbedarf. Bénédicte Zimmermann schließt eine Lücke in der historischen Soziologie des deutschen Wohlfahrtsstaates, indem sie von den ersten Debatten bis zur Gründung einer Pflichtversicherung gegen Arbeitslosigkeit die Genese eines sozialen Problems rekonstruiert. Sie nimmt die Akteure in den Blick,von lokalen Verwaltungen über Gewerkschafter, Arbeitgeber und Sozialwissenschaftler bis zu den Politikern, aber auch den Wandel der politischen Sprache, die den Arbeitslosen als solchen benannte. So zeigt sie die langsame Entstehung einer sozialen Institution, die heute eine Grundlage des Arbeitsrechts in Deutschland bildet.

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Wissenschaft

Arbeit und Nationalstaat

Frankreich und Deutschland in europäischer Perspektive

von Peter Wagner (Hg.), Claude Didry (Hg.), Bénédicte Zimmermann (Hg.).

Die europäische Wirtschaft sah sich Ende des 19. Jahrhunderts rasanten Globalisierungsprozessen ausgesetzt, die die politische und soziale Ordnung unter Druck setzten und zu einer Schaffung nationaler Institutionen der Regulierung von Arbeit und Wirtschaft führten. Der Band untersucht anhand von Fragen des Arbeitsrechts, der industriellen Beziehungen, der Beobachtung der Wirtschaft, der Sozialpolitik, der Berufsbildung, der Unternehmensorganisation und der Produktion ausgewählter nationaler Güter, wie in Frankreich und Deutschland die Nation und der Nationalstaat zum Rahmen der Organisation von Arbeit gemacht wurden. Gleichzeitig hinterfragen die Autoren, inwieweit solche nationalen Formen heute einerseits ein Hindernis, andererseits aber auch eine Ressource bei der möglichen Schaffung europäischer Regulierungsformen angesichts der aktuellen Globalisierung darstellen.

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