Jörg Requate

Jörg Requate

Jörg Requate, PD Dr. phil., ist Oberassistent an der Fakultät für Geschichte der Universität Bielefeld.

Titel des Autors

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Wissenschaft

Gewalt ohne Ausweg?

Terrorismus als Kommunikationsprozess in Europa seit dem 19. Jahrhundert

von Klaus Weinhauer (Hg.), Jörg Requate (Hg.).

Terrorismus, so die Grundthese dieses Bandes, ist ein kommunikativer Akt. Die Gewalt ist kein Selbstzweck, sondern soll Botschaften transportieren und maximale Aufmerksamkeit erzielen. Die Beiträge des Bandes untersuchen die kommunikative Verflechtung terroristischer Gewalt mit staatlichem Handeln und der Mediengesellschaft. Analysiert werden Attentate im Russland und Frankreich des 19. ebenso wie der irische und baskische Terrorismus des frühen 20. Jahrhunderts oder die Roten Brigaden und die RAF. Dabei wird deutlich, dass gerade die Kommunikation zwischen Terroristen, Staat und Öffentlichkeit auch Chancen zur Deeskalation bietet.

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Wissenschaft

Der Kampf um die Demokratisierung der Justiz

Richter, Politik und Öffentlichkeit in der Bundesrepublik

von Jörg Requate.

Als Instrument des Obrigkeitsstaates bezeichnete Sebastian Haffner die deutsche Justiz Anfang der 60er Jahre und forderte »eine Reform an Haupt und Gliedern«. Haffner stand damit nicht allein. In den Fokus geriet die deutsche Justiz in der Folge auch durch die Prozesse gegen die Aktivisten der 68er-Proteste. Jörg Requate untersucht die Kritik in den Medien, aber auch die Einstellungen der Richter selber zum Rechtssystem der Bundesrepublik. Deutlich wird, dass der Kampf um die Reform der Justiz eng verknüpft war mit den gesamtgesellschaftlichen Reformbestrebungen, Hoffnungen und Befürchtungen in einer Zeit des Umbruchs.

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Wissenschaft

Unterwegs in Europa

Beiträge zu einer vergleichenden Sozial- und Kulturgeschichte

von Christina Benninghaus (Hg.), Sven Oliver Müller (Hg.), Jörg Requate (Hg.), Charlotte Tacke (Hg.).

Wo liegen Europas Grenzen? Was macht Europa aus? Diesen Fragen gehen die Autorinnen und Autoren des Bandes aus historischer Perspektive nach. Die Themen reichen von Krieg und Gewalt über Region und Nation bis zu den Herausforderungen an eine transnationale und vergleichende Geschichtswissenschaft.

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Wissenschaft

Terrorismus in der Bundesrepublik

Medien, Staat und Subkulturen in den 1970er Jahren

von Klaus Weinhauer (Hg.), Jörg Requate (Hg.), Heinz-Gerhard Haupt (Hg.).

Die Kontroverse um die RAF-Ausstellung in Berlin 2005 zeigt, dass die Wunden, die der Terrorismus der 1970er Jahre in unserer Gesellschaft hinterlassen hat, bis heute nicht verheilt sind. Noch ist es zu früh, um schon von einer Historisierung zu sprechen. Die meisten Auseinandersetzungen mit dem Thema sind individueller und biographischer Art. In diesem Band wird der bundesdeutsche Linksterrorismus erstmals aus sozialund kulturhistorischer Perspektive analysiert. Untersucht werden die Subkulturen und Milieus, aus denen der Terrorismus entstanden ist, die staatlichen und institutionellen Reaktionen sowie die öffentliche Beschäftigung mit dem Phänomen. Deutlich wird dabei die zentrale Rolle der Medien, wenn es um die gesellschaftliche Bewertung des Terrorismus und seiner Akteure geht.

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