Lucian Hölscher

Lucian Hölscher

Lucian Hölscher ist emeritierter Professor für Neuere Geschichte und Theorie der Geschichte an der Universität Bochum. Elke Seefried ist Professorin für Neueste Geschichte an der Universität Augsburg und Zweite Stellvertretende Direktorin des Instituts für Zeitgeschichte München-Berlin (IfZ).

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Wissenschaft

Politische Zukünfte im 20. Jahrhundert

Parteien, Bewegungen, Umbrüche

von Lucian Hölscher (Hg.), Elke Seefried (Hg.), Stefan Berger (Hg.).

Politische Parteien haben im 20. Jahrhundert ein ganz unterschiedliches Bild von der Zukunft entworfen. Die tradierten politischen Strömungen - Liberalismus, Sozialismus, politischer Katholizismus und Konservatismus - rivalisierten nach 1918 mit neuen Ideologien: mit Kommunismus, Faschismus und Nationalsozialismus. In den 1960er- und 1970er-Jahren eröffneten sich zudem linksalternative und grüne Erwartungshorizonte. Die Beiträge dieses Bandes analysieren Zukunftsentwürfe und Planungen politischer Parteien und Bewegungen in ihrer Genese, Semantik und Konkurrenz zueinander sowie in ihren Wirkungen und Veränderungen. In diesem Sinne versteht sich der Band auch als Beitrag zu einer pluralistischen Geschichtsschreibung, die die Geschichte Deutschlands in ihren transnationalen Bezügen auch von ihren latenten Möglichkeiten her entwirft.

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Wissenschaft

Die Zukunft des 20. Jahrhunderts

Dimensionen einer historischen Zukunftsforschung

von Lucian Hölscher (Hg.).

In der Geschichtswissenschaft lässt sich in den vergangenen Jahren eine Hinwendung zu Fragen der Zeitlichkeit beobachten. Insbesondere Zukunftsentwürfe erfahren dabei große Aufmerksamkeit: Sie stellen für Historiker eine Möglichkeit dar, sich historischen Systembrüchen aus ganz neuen Perspektiven zu nähern. Denn die klassische Geschichtsschreibung tendiert dazu, die Vergangenheit als Vorlauf der Gegenwart zu betrachten; verworfenen oder nicht umgesetzten Ideen und Projekten schenkt sie dagegen nur wenig Beachtung. Bei der Analyse von vergangenen Zukunftskonzepten besteht der Ertrag also nicht in geschlossenen Geschichtsbildern, sondern in der Auflösung des historischen Wandels in eine Pluralität von Geschichtserzählungen.

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