Wissenschaft

Krieg um die Erinnerung

Kroatische Vergangenheitspolitik zwischen Revisionismus und europäischen Standards

aus der Reihe

Campus Forschung

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Krieg um die Erinnerung

Kroatische Vergangenheitspolitik zwischen Revisionismus und europäischen Standards

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Campus Forschung

Stimmen zum Buch
Sabine Rutar, Recensio, 07.07.2013
...überzeugend erhellte(n) Mechanismen des EU-Annäherungsprozesses, die es erlauben, dass die als 'europäisch' definierten Diskurse in den kroatischen nationalen Kontext eingeflochten und manchmal auch in dessen Dienst genommen werden.
Anke Rösener, Portal für Politikwissenschaft, 25.01.2011
(Die Autorin) stellt ihre Analyse in den weiteren Kontext über den Zusammenhang von Demokratisierung und Vergangenheitspolitik.
Über das Buch

Mit einem Vorwort von Aleida Assmann

 

Nach dem Zerfall Jugoslawiens tobte in den Nachfolgestaaten ein "Krieg um die Erinnerung". Alte Feindbilder aus dem Zweiten Weltkrieg wurden reaktiviert und in Kroatien galt der faschistische "Ustascha-Staat" als Meilenstein auf dem Weg zur kroatischen Unabhängigkeit. Heute steht Kroatien kurz vor dem EU-Beitritt und ist ein Paradebeispiel für die Übernahme europäischer "Erinnerungsstandards" in post-sozialistischen Staaten. Dies ist nicht nur positiv zu bewerten: Unter dem Schlagwort "Totalitarismus" werden die NS- und Ustascha-Verbrechen mit denen des Staatssozialismus gleichgesetzt und "die Serben" als die neuen Faschisten gedeutet. Ljiljana Radonic analysiert anhand von Zeitungsartikeln über die Gedenkstätten Jasenovac und Bleiburg den Wandel der kroatischen Vergangenheitspolitik von 1985 bis heute und bettet diese ein in die Debatten über die "gespaltene Erinnerung" in Ost und West.

Stimmen zum Buch
Sabine Rutar, Recensio, 07.07.2013

...überzeugend erhellte(n) Mechanismen des EU-Annäherungsprozesses, die es erlauben, dass die als 'europäisch' definierten Diskurse in den kroatischen nationalen Kontext eingeflochten und manchmal auch in dessen Dienst genommen werden.

Anke Rösener, Portal für Politikwissenschaft, 25.01.2011

(Die Autorin) stellt ihre Analyse in den weiteren Kontext über den Zusammenhang von Demokratisierung und Vergangenheitspolitik.

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422 Seiten
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