Werner Renz

Werner Renz

Werner Renz ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fritz Bauer Institut. Michael Farin ist Autor und Verleger.

Titel des Autors

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Wissenschaft

"Von Gott und der Welt verlassen"

Fritz Bauers Briefe an Thomas Harlan

von Werner Renz (Hg.).

Fritz Bauer (1903 - 1968), Jude, Sozialdemokrat, Justizjurist, von den Nazis 1936 vertrieben, 1949 aus dem Exil zurückgekehrt, um am Aufbau eines demokratischen Gemeinwesens tatkräftig mitzuwirken, setzte seine Hoffnungen auf die junge Generation. In Thomas Harlan (1929 - 2010), dem rebellischen Sohn des Nazi-Regisseurs Veit Harlan (1899 - 1964), der sich zeitlebens an der NS-Vergangenheit abarbeitete, sah Bauer ein Vorbild für die Jugend. Er schloss Freundschaft mit Harlan und unterstützte den Schriftsteller nach Kräften. Seine Briefe an Thomas Harlan zählen zu den wenigen erhaltenen Schreiben dieser Art von Bauers Hand, sie zeigen einen bis heute weithin unbekannten, privaten Bauer.

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Wissenschaft

Henry Ormond - Anwalt der Opfer

Plädoyers in NS-Prozessen

von Katharina Rauschenberger (Hg.), Werner Renz (Hg.).

Der Jurist Henry Ormond, der 1950 in Frankfurt am Main eine Kanzlei eröffnete, vertrat als Rechtsanwalt viele Überlebende des Holocaust in prominenten Prozessen. Seine Plädoyers sind historische Lehrstücke in beinahe literarischer Qualität. Diese Quellensammlung ist ein Lesebuch zur bundesdeutschen Rechtsgeschichte: Sie stellt einen jüdischen Rückkehrer vor, dessen Biografie einzigartig und gleichzeitig typisch für die deutsche Nachkriegsgeschichte ist.

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78,00 € inkl. Mwst.
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Wissenschaft

Der Frankfurter Auschwitz-Prozess (1963-1965)

Kommentierte Quellenedition

von Raphael Gross (Hg.), Werner Renz (Hg.).

"Auschwitz" steht emblematisch für das deutsche Menschheitsverbrechen. Rechtshistorisch und gesellschaftspolitisch war der erste Frankfurter Auschwitz-Prozess das bedeutendste NS-Verfahren in der Bundesrepublik Deutschland. 2013 jährt sich die "Strafsache gegen Mulka u.a." zum 50. Mal. In einführenden Abhandlungen legen Sybille Steinbacher (Wien) und Devin O. Pendas (Boston) die Geschichte des Lagers und des Prozesses dar. Die in der zweibändigen Edition publizierten Quellen (Anklageschrift, Eröffnungsbeschluss, Urteil, Revisionsurteil des Bundesgerichtshofs, Urteil in der Neuverhandlung gegen Franz Lucas), mit historischen Anmerkungen und juristischen Erläuterungen versehen, geben Aufschluss über die Anstrengung der Strafjustiz, in einem rechtsstaatlichen Verfahren die individuelle Schuld der Beteiligten am nationalsozialistischen Völkermord nachzuweisen.

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Wissenschaft

Interessen um Eichmann

Israelische Justiz, deutsche Strafverfolgung und alte Kameradschaften

von Werner Renz (Hg.).

Der Prozess gegen Adolf Eichmann 1961 vor dem Jerusalemer Bezirksgericht leitete fünfzehn Jahre nach dem Ende des »Dritten Reichs« die Ära der Zeugenschaft der Opfer ein. Dem Angeklagten Eichmann in seinem Glaskasten traten die Überlebenden des Holocaust gegenüber und bezeugten vor aller Welt die präzedenzlosen Verbrechen der Deutschen. In Bonn löste der Prozess Sorgen und Befürchtungen aus – die Adenauer-Regierung schickte zur Beobachtung des Verfahrens eine Delegation nach Israel. Die Autorinnen und Autoren beleuchten den Eichmann-Prozess in seinem zeithistorischen Kontext. Sie belegen erstmals die Teilfinanzierung der Verteidigung Eichmanns durch altnazistische Kreise und zeigen darüber hinaus aufgrund bisher unausgewerteter Quellen die Verflechtungen des Prozesses mit der deutsch-deutschen Nachkriegsgeschichte.

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kartoniert
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Wissenschaft

Gesetzliches Unrecht

Rassistisches Recht im 20. Jahrhundert

von Fritz Bauer Institut (Hg.), Micha Brumlik (Hg.), Susanne Meinl (Hg.), Werner Renz (Hg.).

Rassenideologien und ihre Folgen sind vielfach untersucht worden, die Frage jedoch, wie rassistische Ideen durch staatliches Recht umgesetzt wurden, hat bisher weniger Aufmerksamkeit gefunden. Seine zerstörerische Wirkung entfaltete das rassistische Denken aber gerade durch die staatliche Legitimation. In dem Jahrbuch geht es um das rassistische Recht im NS-Staat, von dem nicht nur die Bürger im Deutschen Reich betroffen waren, sondern auch die Einwohner der unterworfenen Gebiete im Osten, sowie um die so genannte »Rassentrennung« und das rassistische Rechtssystem in Europa und im kolonialen und postkolonialen Afrika. Hinzu kommen Beiträge aus der neueren Forschung zur Geschichte und Wirkung des Holocaust, so über die Arisierung der Kondom-Fabrik FrommsAct. Mit Beiträgen von Götz Aly, Micha Brumlik, Cornelia Essner, Stefan Häussler, Aram Mattioli, Diemut Majer, Susanne Meinl, Helgard Kramer und

Jürgen Zimmerer.

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