Wissenschaft

Hitlers Parteigenossen

Hitlers Parteigenossen

Die Mitglieder der NSDAP 1919–1945

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Hitlers Parteigenossen

Die Mitglieder der NSDAP 1919–1945

Stimmen zum Buch
Florian Keisinger, Neue Zürcher Zeitung, 09.07.2020
Wie bereits in der Studie ›Hitlers Wähler‹ (1991) und im Sammelband ›Junge Kämpfer, alte Opportunisten‹ (2016), einer Gemeinschaftsarbeit des Mainzer Forschungsverbundes zur NSDAP-Geschichte, zeigt Falter auch in seiner quellenstarken Synthese zur Mitgliederstruktur der NSDAP, wie erschreckend heterogen und tief verankert die Gefolgschaft der Deutschen gegenüber Hitler war.
Robert Probst, Süddeutsche Zeitung, 22.06.2020
Jürgen W. Falter hat dieses Thema nie losgelassen. Seit seiner Emeritierung im Jahr 2012 hat er als Senior-Forschungsprofessor der Universität Mainz mit seinem Team noch tiefer in den Archiven gegraben. Die Ergebnisse liegen nun in einem weiteren […] Werk voller Zahlen und Detailneuigkeiten vor.
Felix Kellerhoff, Die WELT, 11.09.2020
Auf das neue Buch von Falter, der seit fast vier Jahrzehnten immer wieder mit Methoden der empirischen Sozialwissenschaft Studien zur NSDAP anstellt, hat die Zeitgeschichtswissenschaft schon lange gewartet. […] Falter [liefert] in seinem Buch höchst spannende neue Einzelauswertungen etwa zu Nazis in den damaligen Millionenstädten Berlin, Hamburg und Wien, zum Sonderfall Österreich (hier war die Hitler-Partei von 1933 bis 1936 verboten, anschließend bis 1938 geduldet) und zu dem bisher wenig beleuchteten Thema Parteiaustritte. Hier betritt der voluminöse Band echtes Neuland.
Über das Buch

Zwischen 1919 und 1945 schlossen sich über zehn Millionen Menschen der NSDAP an, am Ende des Zweiten Weltkriegs war jeder zehnte Deutsche Parteigenosse. Doch wer konnte Mitglied werden und wer nicht? Wann wuchs die NSDAP, die Deutschland während der NS-Diktatur ab 1933 als einzige zugelassene Partei beherrschte, und wann stagnierte ihre Mitgliederzahl? Welche Motive bewogen die Neumitglieder zum Eintritt? Konnte man aus der NSDAP auch wieder austreten? Wie sah die soziale Zusammensetzung der Partei aus? Auf der Basis des mit Abstand größten Datensatzes aus der Zentralen NSDAP-Mitgliederkartei – einer Stichprobe von mehr als 50.000 Personen der Jahre 1925 bis 1945, die das Deutsche Reich samt den angeschlossenen und annektierten Gebieten umfasst – sowie einer Stichprobe früher NSDAP-Mitglieder für die Jahre 1919 bis 1922 untersucht Jürgen W. Falter, einer der renommiertesten Parteienforscher, die NSDAP auf Herz und Nieren – und stellt dabei vertraute historische Gewissheiten zur Disposition.

 

• erste umfassende Monografie zur Mitgliederstruktur der NSDAP

• Standardwerk zur Geschichte des Nationalsozialismus

Stimmen zum Buch
Florian Keisinger, Neue Zürcher Zeitung, 09.07.2020

Wie bereits in der Studie ›Hitlers Wähler‹ (1991) und im Sammelband ›Junge Kämpfer, alte Opportunisten‹ (2016), einer Gemeinschaftsarbeit des Mainzer Forschungsverbundes zur NSDAP-Geschichte, zeigt Falter auch in seiner quellenstarken Synthese zur Mitgliederstruktur der NSDAP, wie erschreckend heterogen und tief verankert die Gefolgschaft der Deutschen gegenüber Hitler war.

Robert Probst, Süddeutsche Zeitung, 22.06.2020

Jürgen W. Falter hat dieses Thema nie losgelassen. Seit seiner Emeritierung im Jahr 2012 hat er als Senior-Forschungsprofessor der Universität Mainz mit seinem Team noch tiefer in den Archiven gegraben. Die Ergebnisse liegen nun in einem weiteren […] Werk voller Zahlen und Detailneuigkeiten vor.

Felix Kellerhoff, Die WELT, 11.09.2020

Auf das neue Buch von Falter, der seit fast vier Jahrzehnten immer wieder mit Methoden der empirischen Sozialwissenschaft Studien zur NSDAP anstellt, hat die Zeitgeschichtswissenschaft schon lange gewartet. […] Falter [liefert] in seinem Buch höchst spannende neue Einzelauswertungen etwa zu Nazis in den damaligen Millionenstädten Berlin, Hamburg und Wien, zum Sonderfall Österreich (hier war die Hitler-Partei von 1933 bis 1936 verboten, anschließend bis 1938 geduldet) und zu dem bisher wenig beleuchteten Thema Parteiaustritte. Hier betritt der voluminöse Band echtes Neuland.

Rainer Zitelmann, Walltstreet Online, 17.07.2020

Eine bahnbrechende Studie zu den Mitgliedern der NSDAP.

Reinhold Mann, Schwäbische Zeitung, 19.08.2020

Gegenüber all solchen Versuchen, wie sie bisher schon unternommen wurden, nämlich den Nationalsozialismus soziologisch zu ergründen, nach Status und Beruf, nach Stadt und Land, Nord und Süd, Geschlecht, Familienstand oder Schulabschluss, serviert der große Datensatz ein Ergebnis, das Falter selber überrascht hat. Die NSDAP, die bislang als eine breit aufgestellte Volkspartei mit einem ›Mittelstandsbauch‹ beschrieben wurde, erweist sich weit deutlicher als erwartet als eine Generationenpartei, in der die Kriegskinder des Ersten Weltkriegs überrepräsentiert sind.

Melanie Longerich, Deutschlandfunk Andruck, 05.10.2020

Falter gelingt es durch seinen speziellen Zugang, eindrücklich zu zeigen, wie heterogen die NSDAP war und auch, dass einfache Deutungsmuster nicht greifen.

Armin Fuhrer, Focus Online, 24.10.2020

Das umfangreiche Werk enthält interessante Tatsachen, die bislang unbekannt waren und zum Teil ein neues Bild der NSDAP zeichnen. […] An Jürgen W. Falters Buch kann zukünftig niemand mehr vorbeigehen, der sich mit der Geschichte von Hitlers Partei befasst.

Sebastian Elsbach, socialnet.de, 08.04.2021

›Hitlers Parteigenossen‹ bietet state-of-the-art der empirischen Parteienforschung. Auf Basis eines mehrere Zehntausend Fälle umfassenden Samples von NSDAP-Neumitgliedern werden demographische Aspekte der Mitgliederschaft detailliert analysiert sowie Mitgliederbewegungen und regionale Besonderheiten herausgestellt. Besonderer Augenmerk liegt dabei auf der Altersstruktur der Mitglieder und deren Ein- und Austrittsmotiven. Falter gelingt aufbauend auf einer 40-jährigen Forschungsarbeit somit eine Aktualisierung und Erweiterung seiner Interpretation der NSDAP als Volkspartei.

Eckhard Jesse, Zeitschrift für Parlamentsfragen, 1/2021

Eine wichtige Erkenntnis der Herkulesarbeit: Die traumatisierte und ökonomisch stark gebeutelte Kriegskindergeneration, geboren zwischen 1900 und 1915, trat am stärksten der Partei bei, deutlich mehr als die zwischen 1880 und 1900 geborene Gruppe der ›Frontkämpfer‹.

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