Bücher zur Soziologie

Wissenschaft

Im Dienst der Staatssicherheit

Eine soziologische Studie über die hauptamtlichen Mitarbeiter des DDR-Geheimdienstes

Wissenschaft

Im Dienst der Staatssicherheit

Eine soziologische Studie über die hauptamtlichen Mitarbeiter des DDR-Geheimdienstes

Stimmen zum Buch
Stefan Donth, Sehepunkte, 15.06.2018
Die Studie schließt eine wichtige Forschungslücke. Die Täterforschung erhält Anstöße, denen nachzugehen sich lohnt. Jedem Wissenschaftler, der sich mit der Geschichte des MfS befasst, steht nun neben dem Standardwerk von Jens Gieseke eine weitere Arbeit zur Verfügung, an der kein Weg vorbeiführt.
Barbara Bollwahn, die tageszeitung, 20.05.2017
Es hat Seltenheitswert, dass sich ehemalige Stasi-Mitarbeiter kritisch mit ihrer Vergangenheit auseinandersetzen. Deshalb ist die im Campus Verlag erschienene soziologische Studie über hauptamtliche Mitarbeiter des DDR-Geheimdienstes, ›Im Dienst der Staatssicherheit‹, von Interesse.
Ilko-Sascha Kowalczuk, H-Soz-Kult, 16.11.2017
Das Buch [besticht] durch seine Erzähl- und Erklärdichte zum Alltag und Habitus hauptamtlicher MfS-Mitarbeiter, was auch deren Leben seit 1990 einschließt. Die Studie stellt eine hervorragende Ergänzung zu Jens Giesekes Standardwerk über die Hauptamtlichen dar, da es genau jene Fragen behandelt, die Gieseke seinerzeit aufgrund anderer Fragestellungen und Methoden weitgehend ausgeblendet lassen musste.
Über das Buch
Mielkes Männer und Frauen

Obwohl das Ministerium für Staatssicherheit (MfS) als zentrales Herrschaftsinstrument der DDR seit der »Wende« 1989 im Blickfeld der Öffentlichkeit steht, weiß man auch heute noch sehr wenig über die hauptamtlichen Mitarbeiter dieses Geheimdienstes. Als »Schild und Schwert der Partei« bildeten die 78.000 Berufssoldaten und -offiziere in den MfSKreisdienststellen, Bezirksverwaltungen und der Berliner Zentrale das Rückgrat des SED-Regimes.
Wie kamen »ganz normale Menschen« dazu, in diesen Apparat einzutreten, dort langfristig mitzuarbeiten, sich in die Strukturen einzufügen und diese damit zu stabilisieren? Was waren ihre Motivationsgrundlagen und Wertvorstellungen? Wie gestaltete sich ihr Lebensalltag im Dienst der Staatssicherheit? Was wurde aus ihnen nach der Auflösung des MfS und dem Zusammenbruch der DDR? Wie bewerten sie selbst ihre MfS-Vergangenheit? Dieses Buch gibt, gestützt auf über 70 Interviews, in denen ehemalige hauptamtliche Mitarbeiter der »Stasi« ihre Lebensgeschichten erzählen, die Antworten.
Stimmen zum Buch
Stefan Donth, Sehepunkte, 15.06.2018

Die Studie schließt eine wichtige Forschungslücke. Die Täterforschung erhält Anstöße, denen nachzugehen sich lohnt. Jedem Wissenschaftler, der sich mit der Geschichte des MfS befasst, steht nun neben dem Standardwerk von Jens Gieseke eine weitere Arbeit zur Verfügung, an der kein Weg vorbeiführt.

Barbara Bollwahn, die tageszeitung, 20.05.2017

Es hat Seltenheitswert, dass sich ehemalige Stasi-Mitarbeiter kritisch mit ihrer Vergangenheit auseinandersetzen. Deshalb ist die im Campus Verlag erschienene soziologische Studie über hauptamtliche Mitarbeiter des DDR-Geheimdienstes, ›Im Dienst der Staatssicherheit‹, von Interesse.

Ilko-Sascha Kowalczuk, H-Soz-Kult, 16.11.2017

Das Buch [besticht] durch seine Erzähl- und Erklärdichte zum Alltag und Habitus hauptamtlicher MfS-Mitarbeiter, was auch deren Leben seit 1990 einschließt. Die Studie stellt eine hervorragende Ergänzung zu Jens Giesekes Standardwerk über die Hauptamtlichen dar, da es genau jene Fragen behandelt, die Gieseke seinerzeit aufgrund anderer Fragestellungen und Methoden weitgehend ausgeblendet lassen musste.

Christian Ebel, Gerbergasse 18, 15.11.2017

Eine detaillierte und differenziete Auseinandersetzung, der neuartige Zugang im Feld der Täterforschung und die soziologischen Einblicke in die Herrschaftsausübung des MfS machen Krähnkes Studie interessant und relevant.

Hannes Schwenger, Der Tagesspiegel, 05.04.2017

Fachlich fundierte und handwerklich solide.

Helmut Müller-Enbergs, Jahrbuch für Extremismus & Demokratie, Band 2018

Die Studie glänzt wohltuend durch ihre Differenziertheit in der ansonsten oftmals hemdsärmligen Deutung von Phänomenen in der SED-Diktatur.

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